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Das Matterhorn – natürlich.
Aber das 4478 Meter hohe „Horn“ ist nicht alles. Sage
und schreibe 51 Viertausender überragen das Rhônetal, die
Lebensader des Kantons. Da sind Weisshorn, Dom, Dufourspitze (der
mit 4634 Meter höchste Berg der Schweiz), Dent Blanche…..
Zermatt ist winters wie sommers das Traumziel von Alpinisten, in der
Popularität dicht gefolgt von Saas Fee, Verbier, Crans Montana,
Bettmeralp.
Das Wallis, drittgrößter Kanton der Schweiz, lange selbständig,
trat erst 1815 dem Eidgenossenbund bei. Kein Wunder, dass für
die größtenteils katholischen Walliser alle Nicht –
Walliser „Außerschweizer“ sind, frei nach der Devise:
Wenn schon nicht autonom, dann wenigstens eigenwillig. Auch untereinander
sind die Walliser nicht eins: Bei Siders/Sierre verläuft die
Grenze zwischen dem deutschsprachigen Oberwallis und dem „welschen“
Unterwallis. Und im Volksmund heißt es: „Hier raufen sich
sogar die Kühe.“
Außer dem Fremdenverkehr sind Alpwirtschaft, Obstanbau und Viehzucht
die wichtigsten Erwerbszweige. Im Wallis werden außerdem fast40
Prozent der Schweizer Weintrauben gekeltert. Das Rebgebiet erstreckt
sich, gebietsweise im Terrassenbau, an der Rhône entlang von
Visp bis Martigny über mehr als 5.000 Hektar.
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